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Jedermannangeln am Sonntag, 25. März 2012
Nach einem Jahr Unterbrechung findet auf vielfachen Wunsch zum Start der Angelsaison 2012
am Sonntag 25.03.12 ein Forellenangeln an der Nassauer Teichanlage statt.
Beginn der Veranstaltung ist um 08.00 Uhr. Es darf je Teilnehmer mit einer Rute gefischt werden, wobei ausschließlich auf Forellen gefischt
wird. Für Forellen gilt keine Fangbegrenzung – gefangene Karpfen müssen schonend zurückgesetzt werden. Die einzelnen Angelplätze
werden ab 07.30 Uhr vor Ort verlost, wobei in der Pause zwischen 10.30 Uhr und 11.00 Uhr ein Platzwechsel erfolgt. Das Angeln endet um 13.00 Uhr.
Danach besteht noch die Gelegenheit in gemütlicher Runde zu verweilen. Für Speis und Trank ist bestens gesorgt.
Die Angelberechtigungskarten können im Vorverkauf bei der
BAGeno Raiffeisen eG in Bad Mergentheim über Mike Renner gegen
einen Betrag von 18,00 € erworben werden.
Auf Euer Kommen freut sich der ASV Unter-/Oberbalbach.
Neunaugen
sind Fische des Jahres 2012
Neunaugen, deren Entwicklung rund 400 bis 500 Millionen Jahren
zurückreicht, gehören zur ältesten, noch lebenden Wirbeltierklasse der
Erdgeschichte. Streng genommen zählen sie nicht zu den „Fischen“,
sondern zu den so genannten Rundmäulern. Aufgrund von Schutzmaßnahmen
haben sich die Neunaugenbestände in unseren heimischen Gewässern in den
vergangenen Jahren allmählich erholt. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres
soll aber auch darauf hingewiesen werden, dass weitere Anstrengungen
unternommen werden müssen, um den Fortbestand der einzelnen Arten zu
sichern.
In Deutschland gibt es vier Neunaugenarten: Bach- und Flussneunauge,
Ukrainisches Neunauge sowie das Meerneunauge. Statt des gewöhnlichen
Fischmauls mit Ober- und Unterkiefer haben alle Arten einen
kreisförmigen, innen bezahnten Saugmund auf der unteren Seite des
Kopfes. Der Körper ist aalförmig und hat keine Schuppen. Die deutsche
Bezeichnung Neunauge ist sehr alt und entstand durch ungenaue
Beobachtung Die eigentlichen Augen, die nur einfach vorhandene
Nasenöffnung und die sieben, seitlich gelegenen Kiemenöffnungen erwecken
bei flüchtigem Betrachten den Eindruck, das Tier hätte neun Augen auf
jeder Körperseite.
Alle Neunaugen laichen im Süßwasser ab und kommen dort zur Welt.
Während die Bachneunaugen das ganze Leben im Süßwasser verbringen,
handelt es sich beim Fluss- und Meerneunauge um Wanderarten. Direkt nach
der Umwandlung zum erwachsenen Tier wandern sie ab in die
Brackwasserregionen oder ins Meer. Dort ernähren sie sich parasitisch,
indem sie sich an Fischen festsaugen und mit ihrem Zungenkopf die Haut
aufraspeln. Dabei nehmen sie Blut und Gewebeteile auf. Z. T.
bohren sie sich sogar bis in die Körperhöhle des Opfers vor. Im
Gegensatz dazu nehmen Bachneunaugen im erwachsenen Zustand keine Nahrung
mehr zu sich und werden somit auch nicht als Fischschädlinge auffällig.
Mit dem Erreichen der Geschlechtsreife erlischt bei allen Arten die
Nahrungsaufnahme.
Zur Fortpflanzung steigen Fluss- und Meerneunaugen oft mehrere
hundert Kilometer in die Flüsse zu ihren Laichgebieten auf (sog.
Lang-Distanz Wanderer). Im Frühling bilden sich Laichgesellschaften, die
unter aktiven Paarungsspielen Laichgruben ausheben, indem sie mit Hilfe
des Saugmaules Steine aufsammeln und entfernen. Nach dem Laichakt
sterben die Neunaugen an Entkräftung.
Die geschlüpften blinden Larven, Querder genannt, vergraben sich im
Sand oder Schlamm. Der Kopf bleibt frei und filtert feine
Nahrungspartikel wie Kleinlebewesen oder Pflanzenteilchen aus dem
Wasser. Das Larvenstadium ist die längste Phase im Leben der Neunaugen.
Es dauert mindestens fünf Jahre. Anschließend vollziehen die Tiere einen
erstaunlichen Gestaltwandel vom Larven- zum Erwachsenenstadium.
Im 19. Jahrhundert waren Neunaugen in unseren heimischen Gewässern
noch sehr häufig und weit verbreitet. Sie wurden durch die Fischerei
genutzt und waren als Nahrungsmittel des Menschen bis ins 20.
Jahrhundert beliebt. Durch Verschmutzung und Verbau der Gewässer sind
sie stark zurückgegangen. Wo durch Regulierungen keine sandigen
Sedimentbänke mehr vorkommen, oder durch Aufstau kiesige Laichplätze
verloren gegangen sind und Sandbänke von Schlamm überdeckt werden,
verschwinden auch die Neunaugen. Hindernisse wie Querverbauungen können
sie nicht überwinden und auch so manche Fischaufstiegshilfen nicht
passieren.
Sollte der Ausbau von Wasserkraftwerken und Querbauwerken
vorangetrieben werden, ist zu befürchten, dass sich der mancherorts
inzwischen wieder gebesserte Erhaltungszustand der Neunaugen wieder
verschlechtern könnte.
Äsche
ist Fisch des Jahres 2011
Die Äsche - ein Fisch aus
der Familie der Lachsfische (Salmoniden) - ist von den
Verbänden VDSF,
Bundesamt
für Naturschutz (BfN]
und Verband
deutscher Sporttaucher (VDST)
zum Fisch des Jahres 2011 ernannt worden.
Sie folgt damit der Karausche, die Fisch des Jahres 2010 ist.
Damit soll darauf hingewiesen werden, dass durch Verbauungen, Verlust
der Lebensräume und der massive Fangdruck durch Kormorane,
dieser
Fisch immer seltener wird.
Die Äsche reagiert sehr sensibel auf Veränderungen in
ihrem Lebensraum.
Sie benötigt klare, kühle und
schnellfließende Bäche und Flüsse. Sie ist
der Leitfisch der Äschenregion.
Ihre durchschnittliche Größe beträgt
zwischen 40 und 50 cm, in Ausnahmefällen
auch mal bis 70 cm und 3 KG.
Anglerstammtisch
in/an der Fischerhütte
Alle
Mitglieder, Freunde und Gönner des Angelsportvereins treffen
sich immer am letzten Sonntag des Monats
an der Nassauer
Teichanlage zum Frühschoppen.
An diesem Sonntag besteht auch die Möglichkeit für
Gastangler ihrem Hobby nachzugehen.
Geangelt wird hierbei nur auf Forellen, die nach Fanggewicht bezahlt
werden. Beginn: 9:00 Uhr, Ende ca.: 12:00 Uhr.
Um zur Anlage zu gelangen, fährt man ca. 300 Meter nach dem
Ortsausgang von Nassau in Richtung Schäftersheim
rechts in den Feldweg der parallel zur Hauptstraße
verläuft und folgt im
auch ca. 300 Meter. Schon ist man am Ziel.
Jedermannangeln
Zweimal
jährlich - einmal im Frühjahr, einmal im Herbst -
veranstalten wir ein Jedermannangeln.
Hierbei sind alle am Angelsport Interessierten herzlich eingeladen, an
unserer Teichanlage zwischen Nassau
und Schäftersheim
auf Forellen zu
fischen. Erlaubt ist eine Handangel, untersagt ist jegliche Art des Spinnfischens.
Auch das aktive Fischen mit Sbirolino
ist untersagt.
Die Angelplätze werden hierbei verlost und nach der
Mittagspause gewechselt.
Für Speis und Trank wird durch die Vereinsmitglieder gesorgt.
Die Termine werden rechtzeitig in der lokalen Presse und hier
bekanntgegeben.
Karausche
ist Fisch des Jahres 2010
Die Karausche - ein
karpfenartiger Fisch - ist von den Verbänden VDSF,
Bundesamt
für Naturschutz (BfN]
und Verband
deutscher Sporttaucher (VDST)
zum Fisch des Jahres 2010 ernannt worden.
Sie folgt damit dem Aal, der Fisch
des Jahres 2009 ist.
Damit soll darauf hingewiesen werden, dass durch Verbauungen und
Verlust der Lebensräume dieser
Fisch immer seltener wird.
Die Karausche kann auch in Gewässern mit sehr niedrigem
Sauerstoffgehalt überleben und gilt als sehr zäher
Fisch.
Ihre durchschnittliche Größe beträgt
zwischen 20 und 30 cm, in Ausnhamefällen
auch mal über 50 cm.
Kormoran
zum Vogel des Jahres 2010 ernannt
Der
Kormoran wurde am Donnerstag, den 08.10.2009 durch die
Naturschutzverbände
NABU
und LBV
zum Vogel des Jahres 2010 ernannt.
Lesen Sie dazu auf der Webseite des Blinkers
die Stellungnahmen der deutschen Anglerverbände.